Leistungsschau mit Fischmarkt bringt Leben ins Freiberger Zentrum

Schon vor der Eröffnung am Samstag um 14.00 Uhr strömten interessierte Besucher zur Leistungsschau in und um das PRISMA. Bürgermeister Dirk Schaible nutzte die Gelegenheit zu einem Rundgang zusammen mit den Vorständen des AUF e.V., Frank Maier und Dieter Hartwig.

„Als Bürgermeister bin ich es ja gewohnt, Brände zu löschen“, witzelte Dirk Schaible, bevor er sich zeigen ließ, wie der Feuerlöscher bedient wird, um den brennenden Bildschirm auf dem Brandsimulator professionell zu löschen. Das war aber noch nicht die anstrengendste Übung beim Rundgang durch die Leistungsschau, denn am Stand nebenan galt es, eine Kuh zu melken und zwar auf Zeit. „Eine Minute kann lang sein“, stellte dann auch Frank Maier fest, der bei der „Milchmenge“ um eine Nasenlänge vorne lag. „Videosprechanlagen sind momentan der ganz große Trend – vor allem in Seniorenwohnungen“, erfuhren die Besucher beim Elektrotechnikspezialisten und bekamen die neuesten Modelle gezeigt und erklärt. Beim Cateringstand gab es ein Gläschen Sekt in liebevoller Deko. „Espresso oder Cappuccino?“ lautete die Frage am zweiten Elektrostand, wo es außer Kaffeeautomaten eine Elektrotankstelle und eine Vorführung am Hightech-Bügelcenter gab. „Da war ich noch nie, die haben ja richtig schöne Sachen“, wunderte sich eine Besucherin am Stand der Schmuckdesignerin. Insgesamt zeigten die 21 Aussteller der Leistungsschau ein breites Spektrum und die zahlreichen Besucher nutzten gerne die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen und sich unverbindlich zu informieren. „Schön, dass an diesem Wochenende so viel Leben auf dem Marktplatz ist,“ freute sich auch Dirk Schaible zum Abschluss seines Rundgangs, „sonst ist ab Samstagmittag immer alles komplett ruhig.“ Am lautesten war es allerdings vor dem Rathaus, wo „Wurst-Herby“ zum wiederholten Mal die „allerletzten“ sechs Pakete seiner Wurst zum unschlagbaren Preis an den Mann bzw. an die Frau brachte. Zwischendurch lieferte er sich zur Erheiterung der Zuschauer mit „Bananen-Fred“ einen Schlagabtausch, wer die günstigste Ware hätte und packte schnell noch eine Gratisbanane in die Wursttüte. „Auch Aal-Hinnerk“ war um Argumente nicht verlegen, wenn es darum ging, die Besucher von der Qualität seiner Ware zu überzeugen. Flotte Sprüche gab es auch an den übrigen Imbissständen gratis, die amüsierten Besucher freute es und sie ließen sich auch von einem heftigen Starkregenguss am Sonntagnachmittag nicht vertreiben, sondern stellten sich erheitert unter, um nachher weiter zu feiern. Eine Tatsache, die sogar die angereisten Norddeutschen erstaunte: „Bei uns hätten die Besucher den Heimweg angetreten, sobald der Schauer nachlässt, hier feiern sie weiter“, so die angesichts der ungebrochenen Feierlaune erstaunten Fischmarkt-Veranstalter. „Insgesamt war die Kombination aus Fischmarkt, Leistungsschau und verkaufsoffenem Sonntag ein voller Erfolg“, resümiert auch Frank Maier, der zusammen mit Dieter Hartwig nach vier Leistungsschauen im Ried wieder eine Veranstaltung im Stadtzentrum auf die Beine stellte. „Wir haben von den Ausstellern sehr positives Feedback für unser Konzept bekommen und die Besucherzahlen sind mehr als zufriedenstellend“. Er kann sich – genau wie Bürgermeister Dirk Schaible – vorstellen, die Veranstaltung in zwei bis drei Jahren zu wiederholen.

Text Sabine Leuschner, Fotos Jochen Leuschner

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